Kopernikanische Wende

Der lyrische Kater Blum wird in Weintraubs virtuelle Blase der Krypto-Tonalität entführt und von einem Kreativitätsberater zu onirischen Fantasien & Fugen verführt,

die zu seinem Bewusstsein-Zusammenbruch führen. 

19. Juli – Gravitationskollaps.

 

Im malvengrauen Nebelmantel gewickelt, stand ich am Meeresufer und brachte mein Chi durch Flamingo-Yoga in Fluss, als der Schildkrötengreis im Geheul verhüllter Möwen dem Meer entstieg. Er paddelte gemächlich im Nebel und schlug ihn dabei zu weicher Butter, die sich anhänglich gegen sein Fortkommen wehrte. 

– „Melchior?“ rief ich aufgeregt.

– „Steig ein!“ antwortete der Greis mit unerwartet öliger Stimme.

 

Ich sprang auf seine Rückenkuppel und wollte ein hochgelegenes Plateau besteigen, als eine Schuppentür schnurrend aufging und mich ins Innere der Schildkröte einlud. Ich muss damit in eine andere Dimension eingetreten sein, denn ich stand plötzlich unter stalagmitischen Kronleuchtern in einem strahlenden Eistempel, wo adrett frisierte Füchse in taillierten Anzügen auf Schlittschuhen kreisten.

 

Die Tür ging summend hinter mir zu, als ein Fuchskavalier mich hofmännisch auf einen perlmutternen Thron setzte. In quirlenden Wassersäulen reckte sich frische Minze neben verträumten Seeanemonen, und das Eis knisterte kurz, als eine mandeläugige Füchsin in weißem Kittel mich mit einem sprudelnden Silbertablett umgarnte.

– „Herzlich willkommen in der Traum-Manufaktur!“ rief ein junger Fuchs in kariertem Tweed und salutierte mit einer Arabeske. „Mein Name ist Meister Kaspar, und ich werde Sie zur Erfüllung Ihres ganz individuellen Traums führen. Erzählen Sie mir bitte zuerst, wovon Sie gestern geträumt haben.“

– „Mein gestriger Traum war etwas düster… Auf eigentümlicher Art unheimlich heimatlich.“

– „Es macht doch nichts! Wir untersuchen Träume nicht auf Inhalt, sondern berechnen anhand wiederkehrender Muster, das für Sie optimierte, perfekte Traumerfüllungspaket, das all Ihre Sehnsüchte zum Erblühen bringen wird.“

– „Das ist aber nett… Mein gestriger Traum also… Es ist Heiligabend in einem bajuwarischen Traditionsdorf. Habsburger-Kater von Geburt, trag ich Frack mit Glacé-Handschuhen, und der frische Schnee knistert unter meinen Lackschuhen, als ich an den bierseligen Bauernstuben entlang schlängele. Der Westwind schmettert mir Gesangsfetzen vom heimatlichen Liederkranz ins Gesicht, und ich verspüre eine unheimliche Kegellust, aber leider ist mir der Name des Patriziers entschlüpft, der mich zur Zierde seiner heimischen Krippe erkoren hatte. Ich bin jung und brauche das Geld, wissen Sie? Die süßen Schneepfötchen kamen im nonchalant-neckischen Look beim Casting total gut an, und ich ließ mich sogar zu einem Luftküsschen mit Schmollmund verführen… Aber jetzt ist Heiligabend – ich schäme mich ob meiner Neigung zur Hurerei und will mich bei einer Flasche Korn im Windschatten der Kathedrale auf das wahre Wesen einer vom schnöden Gewand des Materiellen entblößten und göttlich reinen Liebe besinnen. Dann, messerscharf – der Schrei: Ein Elefant erhebt seine Klage in der Seniorenresidenz des zoologischen Gartens. Die heimatlichen Sterne senken die Lider und lallen Halleluja. Zum zweiten Male mahnt das Rüsseltier, und bange nadelt die Tanne vor Schüttelforst. Beim dritten Posaunenstoß recken sich chimärische Wasserspeier auf den gerissenen Klippen der Kathedrale und bewerfen mich mit Weihnachtsorangen. Ich wanke und falle im Salto in den heimatlichen Schnee, schmerzhaft durchstochen von reuigen Nadeln unterm Christbaum. „Wie süß!“ ruft ein Engelein niederkniend. „Ein Igelkater auf Schneeflockenbett!“ – „Nimm mich doch“, knurr ich, „ich bin jung und brauche das Geld…“ Beschämt bricht das Engelein in Schluchzen aus, als ich aufwache. Auf der Bettkante sitzt eine Ananas im Pelzmantel und küsst mich auf die Stirn.“

– „In der Tat, ein etwas unheimlicher Traum… käme Ihnen vielleicht einen weiteren in den Sinn?“

Mir fiel gleich ein ansatzweise hymnischer Traum ein, der mich beim Mittagsschläfchen elektrisiert hatte: „Mediävale Ritterburg im katharischen Schäferhort. Ich schwinge kraftstrotzend den knotigen Wanderstab und fröne freudetrunken der fröhlichen Wissenschaft im Kräuterlande, wo der Lavendel duftet, wate knietief in Mohnfeldern, die Kalebasse an den Lippen, zupfe die Laute zum Lob der fernen Dulcinea auf Balkonien, rupfe ein Dutzend Gänseblümchen: ob sie mich liebt, mich nicht liebt, mich liebt, mich nicht liebt, mich doch liebt? Und dann, messerscharf – der Schrei, als die Nonne vom Esel in die Schlangengrube fällt. Ich eile ihr mit einem Grand Jeté zu Hilfe, aber vergebens: Die Alphaschlange verschlingt gerade die Braut Jesu und betet inbrünstig den Rosenkranz zur Förderung der inneren Verdauung. Ich will die Laute zücken, um meine Trauer gesanglich zu erheben, aber der Esel grinst mich mit faulen Zähnen an, feixt und niest, und schnipp-schnapp – hat er mir das Herz aus dem Wams gerissen!“

– „Geh bitte!“ Meister Kaspar schüttelte den Kopf. „Es hatte so gut angefangen! Ich sah Sie schon die blaue Blume auf der Hüpfburg pflücken oder munter im Drachenblutbad zwitschern – und dann sowas! Werden Sie denn immer im Traum ausgelacht?“

Mir fielen die Schuppen vor den Augen.

– „Eigentlich schon… Dazu fällt mir ein russischer Eisenbahn-Traum ein, der mir im Schlaf oft entgleist. Es ist Gründonnerstagmorgen am Moskauer Kursker-Bahnhof. Ich steige mit einer Axt, Bakunins gestammelten Werken und einer Spirituosenflasche in den Zug, setze mich und trinke. Der Kaufmann vor mir trinkt mit, der Soldat zu meiner Linken trinkt weiter, der früh pensionierte General zu meiner Rechten ist schon betrunken und schnarcht mit klaffendem Gebiss.

Wir stoßen an, das Eis bricht, der Kaufmann gesteht mir en passant, seine Frau am heimischen Flügel umgebracht zu haben. Ich erzähle von meinem Vorhaben, meine Geliebte aus brodelnder Leidenschaft zu ermorden. Der Soldat erklärt, wie, weshalb, und um wieviel Uhr er seinen totemischen Vater beim dreizehnten Cognac erschlagen hat. Ein hagerer Student betritt das Abteil in Lumpen, referiert über Napoleon, Kakerlaken und ein altes Weib, das er aus philosophischer Neugierde am Wochenende brachial geschlachtet hat. Wir füllen die Gläser bis zum Rand, debattieren über existenzielle Dinge wie die seelische Notdurft, eingelegte Pfifferlinge und die monastische Kohlsuppendiät, als eine revolutionäre Gans proletarisch quakend durch das Abteil watschelt. Ich beschließe spontan, mich am Ostermontag zu erschießen, um als politisch geballte Faust in die Geschichte einzugehen. Dann messerscharf, der Schrei – ich erwache am Karfreitag gerupft und ausgelaugt am Kursker Bahnhof, rien ne va plus… Ich durste nach Gebranntem wie der Hirsch nach frischem Wasser, rufe Gott an“–

– Moment! Was geschieht zwischen der politisch geballten Faust und dem Schrei, messerscharf?

– Eine Erinnerungslücke…

– Im Traum?

– In seiner Gesamtheit entstand der Traum innerhalb einer Erinnerungslücke.

– Sie behaupten, die Erinnerung an einer Erinnerungslücke innerhalb einer weiteren Erinnerungslücke zu wiedergeben?

Mise en abyme

Anm. des Herausgebers: Eine mise en abyme bezeichnet das longitudinale Schnittbild eines mit einem Wappenbaby schwangeren Wappens und die der mathematischen Rekursion entprechende narrative Matrioschka.

– Das ist absurd!

– Mitnichten! Denken Sie an einen mit Bierschaum befüllten Käselaib.

– Kommen Sie bitte zum Punkt: Wer lacht Sie dann aus?

– Die Sträflinge im sibirischen Arbeitslager.

– Aber Sie hatten zu dem Zeitpunkt noch keinen umgebracht!

– Das spielt keine Rolle. Sie lassen mich auch nicht ausreden!

– Also gut, Sie würden für einen Drink töten und rufen Gott an…

– Jawohl! Die Leitung ist besetzt, ich nehme mein Bett, stehe auf und gehe nach Sibirien in den Arbeitslager. Eigentlich wollte ich nach Baden-Baden ins Casino, aber Sibirien versprach mehr quality time.

– Mein Herr, mit Träumen meinen wir in unserer Manufaktur nicht die Versagensängste, die Sie nachts bei Vollmond nach Sauerbratenverzehr quälen, sondern positive Wunschvorstellungen, wie…

– Wie?

– Ruhm und Reichtum, steile Karriere…Ukulele unterm Regenbogen… Almhüttenzauber im Edel-Dirndl… Barfuß segeln bei Kaviar und Champagner in Eissplittern… Traumfrau, Kaninchen und Wildleder-Handschuhe am Lenkrad eines schnurrenden Jaguars talwärts Richtung flambierter Loup-de-Mer in Sankt-Moritz…

– Ich weiß, die Last der Zivilisation bedrückt mich.

– Nein, es ist alles eine Frage des Budgets. Ihre Träume spiegeln die Sorgen des Prekariats. Erlauben Sie mir eine persönliche Frage: Sie sind ein schwarzer Kater. Wurden Sie von Abergläubigen als Hexenbote und linker Unheilbringer diskriminiert und ausgegrenzt?

– Wie kommen Sie darauf? Ich bin ein Kater aus guter Stube und wurde behütet bei Milch und Honig im feinsten Porzellan großgezogen!

– Aber die Umwelt, der Volksaberglaube! Wurden Sie von keuchenden Rentnern angezischt, als Sie in der bürgerlichen Dämmerung unter einer schrägen Leiter dösten? Von Lausbuben hinter dem Schulhof gesteinigt und gepfählt? Mussten Sie im Sportunterricht die Streckbank drücken?

– Wie kommen Sie auf solchen Unsinn? Mein leben unter der Sonne gerann ohne Leid und Mühe. Bloß den lyrischen Heißhunger konnten weder Sardinen noch Karpfen stillen. Ich bin übrigens kein schwarzer Gossenkater aus Ihrer sozialpsychologischen Glosse, sondern ein Zögling edlen Geblüts, ein hochgeborener Kater in Frack mit Glacéhandschuhen, ein musisch begnadeter, jawohl, ein durchaus begabter Dichterkater!

– Was können wir dann für Sie tun?

– Weintraub schickt mich.

– Weintraub? Kapellmeister Weintraub?

– Ja, ich bin in seinem Auftrag hier.

– Nun, Weintraub hat bei uns keinen Kredit mehr. Er hat sich hoch verschuldet.

– Wie denn?

– Er hat das Symphonische-Abenteuer-Allround-Packet bei uns gebucht und einen musikalischen Zirkel Deluxe mit allen zwölf Dur- & Moll-Tonarten gepachtet. Leider ist er seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen.

– Er hat eine schwere Verwandlungsphase hinter sich.

 

– Schauen Sie: Er zieht ein Kind in Es-Dur auf und ist mit der Miete für Brutkasten und Bio-Verkostung mit Birnenmilch und Honigtau im Rückstand. Hinzu kommen die medizinischen Kosten für die Pelikanmutter im Montsalvat-Sanatorium, die sich im mystischen Delirium selbst auffrisst und auf keine Therapie anspricht. Sie zieht Flagellanten-Schwärme an, die den unter Umweltschutz stehenden Wunderhorn-Biotop zumüllen. Beachtlich sind auch die Sachschäden, die sein anarchistischer Drache bei den kornblumenblauen Vulkanen in Ges-Dur anrichtet.

Diese Marginalie möchte schier und unaufdringlich auf ihresgleichen im Abschnitt Worte Weintraubs & Verwandlung hinweisen, die auf die Schlüssel-Bedeutung des graphischen Beitrags im Nachklang der Orakel-Fuge aufmerksam macht. Der Herausgeber erlaubt sich im gleichen Zug, Rezipienten zum Würdigen seiner unentbehrlichen Arbeit zu animieren.


– Weintraub steckt kurz vor dem Durchbruch, das hat er mir brieflich versichert. Er arbeitet fieberhaft.

– Uns interessiert das nicht. Er muss komponieren, um seine Schulden zu begleichen.

– Seine Welt-Orangen-Ei-Symphonie?

Natürlich. Wir berechnen volle Takte. Multipliziert durch Schläge und Instrumentenzahl. Mit Solistenquartett, gemischtem Chor, hypertrophischem Orchester und Fernfanfare in allen Himmelsrichtungen sollte es ein Leichtes sein.

– Wieviel hat er zu Papier gebracht?

– Lassen Sie mich nachsehen…W…Wagner…Wagenseil…Weber…Weintraub: Blutorangen-Ode, Opus Magnificum 1. Was haben wir da? Klangmalerische sechzehn Takte Streichertremor – mystischer Urnebel vermutlich… Ein Paar Fernhornsignale drübergestreut, Frühlingserwachen der Holzbläser mit Amsel-Ruf im Piccolo – blutrot untermalen… Et in Arcadia ego, im Ausrufezeichen-Boskett gekritzelt. Eine Einkaufsliste am Rand: Tagliatelle, Ricotta, Trüffel, Anchovis und eine Flasche Chianti. Mehr ist nicht… Eigentlich müssten wie Sie sogar pfänden lassen. Das Kind, das er in Es-Dur aufzieht, verschlingt ein Vermögen und degeneriert zu einem verzogenen Balg mit Kugelfisch-Antlitz im Nero-Gewand. Die vertragliche Abmachung war, dass der Jüngling zum lockigen Helden im glänzenden Harnisch erblüht, den Drachen mit mindestens einem Schwerthieb tötet, und die entführte Schwanenprinzessin Emily-im-Ei rettet. 

Opernheld rettet das Abendland im karibischen Barock

– Davon hat er mir nichts erzählt.

– Weil er solange am atmosphärischen Bühnenaufgang seines Helden schleift und werkelt, dass die Prinzessin im Ei schon längst umgekommen ist. Der Designer-Drache legte sich neulich unter dem Künstlernamen Alkibiades der Hübschere ein hellenistisch-postmodernes Image zu und ließ ein Thermalbad im Herzen des kornblumenblauen Vulkankomplexes errichten, wo er mit anorektischen Alligatoren lässig die Toga über die Schulter wirft und sozialkritische Schlamm-Poesie unter ironischen Pfauenfedern deklamiert. Der blondierte Zauberritter Klingsor übergab ihm die geraubte Schwanenprinzessin Emily-im-Ei als Gastgeschenk, die während einer neo-dadaistischen Performance beim Nackt-Badminton im Vitalbecken zu Bruch kam und pochiert aus Austernschalen mit neonfarbenen Strohhalmen degustiert wurde. Alkibiades der Hübschere rechtfertigte das Happening mit Bonzen-Kritik und An-den-Pranger-Stellen-der-überprivilegierten-Politelite, aber Sie könne sich ja vorstellen, wie sehr der Schwanenkönig Alwin und seine Gattin Gwedolyin um ihre Ei-Prinzessin trauern. Sie überlegen, gegen Weintraub wegen unterlassener Hilfeleistung zu klagen, weil er seinen Drachen nicht im Griff hat.

– Das ist sehr unangenehm.

– Tatsächlich. Und zuletzt wurde vermerkt, Weintraub verrichte die gesetzlich vorgeschriebene Kehrwoche nicht. Dadurch konnte sich die Spinnenkönigin Anastasia in fis-Moll im großen Stil einrichten. Ihre hängenden Gärten legen den östlichen Luftverkehr lahm.

 

Kapellmeister Weintraubs Nemesis, die Kehrwochen-Königin Hildegard von h-moll

– Wie konnte es soweit kommen?

– Leider haben wir uns in Weintraub getäuscht. Seine Frisur schien ihn für eine Karriere als Dirigent zu prädestinieren.

– Er hat sich nach einem Arbeitsunfall destilliert.

– Nein, wir vermuten, dass er aufgrund seiner Ideendichte einen Gravitationskollaps erlitt. Für Sie kann es nichts Gutes bedeuten.

– Was schlagen Sie mir vor?

– Vergessen Sie Weintraub. Machen Sie sich selbstständig.

– Weintraub hat mich auserkoren! Das gestammelte Wort des Meisters rief am Meeresufer nach mir, ich zog meine Sandalen aus und vollzog den unermesslichen Quantensprung: vom Saulus zum Paulus, vom Fischer zum Jünger, vom spleenigen Bohémien zum Poetenpriester, vom Dosenbier-Säufer zum lorbeergekrönten Dithyramben, kurz: Weintraubs Ruf ist mir Berufung. Nun, lassen Sie mich ziehen und meine Wege gehen!

Kaum hatte dieser gewaltige Wortschwall meine Kehle verlassen, spaltete sich auf Meister Kaspars Knopfdruck das Eis unter meinem Sitz und ein Tornado aus Schlamm und fischigem Süßwasser spülte mich dröhnend in die Tentakel von Riesen-Tang und Wasserpest hinunter. Der Algen-Kraken wrang schon die letzten sieben Bläschen Luft aus meinem delikaten Dichterleibe, als eine vorzeitliche Kralle mich packte und ins Seegras unter der fluffigen Wolkendecke niederlegte.

 

 

Melchiors raue Zunge streichelte den Schüttelfrost aus meinem Rückgrat, während hurtige Schafe am Himmel ostwärts zogen und meinem schwindligen Hirn die letzten Gedankenfetzten entzogen. Im Windschatten des wuchtigen Schildkrötenbergs versank ich in traumlosen Schlaf.

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